Leuchter-Melrose Duo

World Accordion meets Fingerstyle Guitar

Zwei Reisende
Wie perfekt sich Manfred Leuchter und Ian Melrose ergänzen, zeigten sie bereits mit dem so treffend betitelten und von Publikum und Kritik gefeierten Debütwerk „Vis-à-Vis“.

Die neue CD „Kein schöner Land“ ist eine musikalische Reise. Wir „erfahren“ durch Reisen die Welt, und lernen dadurch letztlich auch uns selbst und die eigene Identität besser kennen. Goethe schrieb: „Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei, und meist von der unerwarteten Seite.“

"Kein schöner Land"

Leuchter und Melrose „spielen das Spiel“, und meist von der unerwarteten Seite. Sie präsentieren hier eine faszinierende Palette beeindruckender Instrumentalstücke.

Zunächst die cineastische Weite von „Mekong“, ein ruhiges, beinah schwereloses Stück. Inspiriert von Manfreds Reise durch Laos, Kambodscha und Vietnam bietet es einen reichen Kontrast zu der Schwere von „Der grimmige Tod“ (aus dem Dreißigjährigen Krieg). Und wer in „Ramallah“ die Spannung zwischen dem immer noch erstaunlich lebensbejahenden Gefühl der Menschen und ihrem manchmal hoffnungslosen Alltag in Palästina nachzufühlen imstande ist, wird anschließend von dem fast impressionistisch anmutenden schottischen Volkslied „Skye Boat Song“ besänftigt. Melroses „Lament“ spannt, verbunden mit Leuchters Interpretation der „Aria“ aus den Golberg Variationen,einen ätherischen Bogen von der schottischen Westküste zum Leipzig des J.S.Bach, vorgetragen in erhabener Schönheit. Das Titelstück, das die Cd in zwei Variationen eröffnet und abschließt, ist das deutsches Volkslied „Kein schöner Land“. Kein Land ist schöner als die Heimat, so sagt es.

Genießen Sie diese Reise, dieses Rausch von Klängen und Stimmungen, erlebbar gemacht von zwei Virtuosen, deren Zusammenspiel oft einer telepathischen Verbindung gleicht. Zwei starke Charaktere aus verschiedenen Genres, zwei meisterhafte Musiker auf Augenhöhe.
Kein schöner Land
Acoustic Music Records

“Die Weltmusiker sprühen nur so vor Virtuosität…. Jeder ein Einzelkönner – und als gemeinsame Botschafter der Weltmusik unschlagbar.

AN März 2008

Wenn die vielen akustischen Akzente die Leuchter auf dem Akkordeon zu setzen vermag, sich mit dem versierten Fingerpickin´ von Melrose ergänzen und beflügeln, gewinnt man ein Konzert lang den Eindruck, dass es die Musik ist, die die Welt im Innersten zusammenhält”.

Friedl Preisl (Direktor) -Wien Akkordeon Festival

„Entstanden ist ein Album, das in seiner Stilvielfalt nicht zu überbieten ist. …. In den tadelos aufgenommenen Instrumentals spielen sich diese Virtuosen die Bälle zu und begeistern vom Fleck weg. Folklore vom Feinsten!”

Frank Zöllner InMusic 3-4/09

MANFRED LEUCHTER (Akkordeon) www.sparito.de

Viele Tourneen um die halbe Welt und nachhaltige Konzerterlebnisse, seine erfolgreichen CD-Produktionen sowie die Mitwirkung in unterschiedlichen, spannenden Musikprojekten hat uns der nicht nur musikalische Weltenbummler mit der ganz und gar eigenen Musik-Auffassung zwischen Okzident und Orient in den letzten Jahren beschert. Aus seinen zahlreichen Eindrücken hat er längst seinen unverkennbaren, toleranten und weltoffenen Stil geformt, in dem er spielerisch wie kunstvoll Elemente unterschiedlicher (Musik-) Kulturen verbindet.
„Er ist ein Märchenerzähler, Empfindsam wie Sheherazade, furchterregend wie Cicero, ein Virtuose, der dem Akkordeon den Status einer Stradivari gibt!” Limburgs Dagblad (D)

IAN MELROSE (Gitarre, Low Whistle) www.MelroseAcousticGuitar.com

aus Schottland ist ein renommierter Gitarrist, Komponist und Arrangeur der europäischen Akustikszene. Neben zahlreichen Live – und Studioprojekten, u. a. mit Clannad (Welttournee, Grammy-Award-winning CD Landmarks), Kelpie, Talking Water, Norland Wind Trio und „The Island Tapes” spielte er solo bei einigen der weltweit wichtigsten Festivals ( u.a. Montreal Jazz Festival (CAN), Celtic Connections in Glasgow, Scotland).).
„ … ein erstklassiger Gitarrist … brillianter Fingerpicker” The Times (GB)

ALBUMS


Kein schöner Land (2011: Acoustic Music)

"Kein schöner Land"

Vis á Vis  (2009: Acoustic Music)

Vis a Vis
"Im Booklet findet man die von Angesicht zu Angesicht agierenden Künstler im launigen Zwiegespräch - ein kleiner Vorgeschmack auf den Geist dieser Produktion. Akkordeon, akustische Gitarre und Low Whistle - eine seltene Begegnung. Musikalisch ist der Horizont, den Ian Melrose und Manfred Leuchter hier aufspannen, von erhabener Weite. Natürlich nimmt das keltische Erbe einen besonderen Raum ein - in „Reels On Wheels" ist dann auch Melroses Duopartnerin Kerstin Blodig an Bodhrán und als Sängerin zu hören. Die überschäumende Musikalität und Spielfreude des Duos ist von den ersten Tönen an ansteckend. Die Reise führt in den Orient - „Koca Kavak", ein tief bewegendes Thema aus Anatolien - über Frankreich in die Wüste Marokkos und schließlich nach Deutschland. Bachs „Goldbergvariationen" für Akkordeon solo werden zum Ausgangspunkt für eine wunderbare Melrose-Komposition. Das Album endet, man höre und staune, mit einem Hannes-Wader-Klassiker - zumindest der Text ist von ihm: „Heute hier, morgen dort". Ja, und auch den verlegen die beiden in die große, weite Welt - als wär's ein Klassiker aus den afrikanischen Savannen. Musik, die weiß, wie man den Hörer berührt." Rolf Beydemüller  FOLKER